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Gurus' Moves

Cathie Wood kauft CoreWeave nach 30-prozentigem Kursrutsch

Cathie Wood hat nach einem Kursrutsch von 30 % CoreWeave-Aktien im Wert von 24 Millionen US-Dollar gekauft, während sie Positionen bei GitLab und Exact Sciences verringerte und ihren Fokus auf KI beibehielt.

Cassandra Hayes
Cassandra Hayes
Lead Technology Sector Analyst
Cathie Wood kauft CoreWeave nach 30-prozentigem Kursrutsch

Cathie Wood, Gründerin von ARK Invest und weithin bekannt für ihre "Buy-the-Dip"-Strategie, hat erneut die Marktvolatilität genutzt. Ihr Flaggschiff-ETF kaufte kürzlich 350.734 Aktien von CoreWeave (CRWV-US) im Wert von fast 24 Millionen US-Dollar, nachdem die Aktie in den letzten Handelstagen um fast 30 % eingebrochen war und ein Sechs-Monats-Tief erreichte.

Portfolioanpassungen

Woods jüngste Transaktionen beschränkten sich nicht auf CoreWeave. Sie verringerte auch mehrere Positionen:

  • GitLab (GTLB-US): Verkauf von 670.144 Aktien für 28,49 Millionen US-Dollar.

  • Exact Sciences (EXAS-US): Verkauf von 227.153 Aktien für 22,87 Millionen US-Dollar nach der Übernahme durch Abbott für 21 Milliarden US-Dollar.

  • Iridium Communications (IRDM-US): Verkauf von 169.485 Aktien für 2,68 Millionen US-Dollar.

  • AMD (AMD-US): Verkauf von 1.623 Aktien für 334.370 US-Dollar.

Gleichzeitig hat Wood ihre Überzeugung für Nvidia (NVDA-US) beibehalten. Bereits im August kaufte sie 93.374 Aktien für etwa 17 Millionen US-Dollar nach, was ihren Fokus auf KI-Infrastruktur trotz Branchenvolatilität unterstreicht.

CoreWeaves Rolle in der KI-Infrastruktur

CoreWeave baut groß angelegte Rechenzentren mit Nvidia-GPUs und vermietet Rechenkapazitäten an KI-Unternehmen. Nvidia selbst ist ein bedeutender Aktionär und hält 24,28 Millionen CoreWeave-Aktien im Wert von fast 3,3 Milliarden US-Dollar – etwa 6 % des Eigenkapitals von CoreWeave.

Im September schlossen Nvidia und CoreWeave eine Vereinbarung über 6,3 Milliarden US-Dollar, wonach Nvidia bis 2032 unverkaufte Cloud-Kapazitäten erwerben wird. Nvidia-CEO Jensen Huang hat CoreWeave als „herausragendes Startup“ innerhalb seines KI-Ökosystems gelobt.

Herausforderungen voraus

Trotz ihrer strategischen Bedeutung konnte CoreWeave die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen. Der Umsatz im dritten Quartal stieg auf 1,36 Milliarden US-Dollar, aber das Unternehmen blieb unprofitabel und meldete einen Nettoverlust von 0,22 US-Dollar pro Aktie. Das Management senkte zudem seine Umsatzprognose für 2025 auf 5,05–5,15 Milliarden US-Dollar, unter dem Konsens von Wall Street.

Diese schwächeren Prognosen haben die Stimmung belastet und zu dem jüngsten Verkaufsdruck beigetragen, den Wood als Kaufgelegenheit nutzte.

Woods Überzeugung für KI

Wood hat eingeräumt, dass der KI-Sektor Korrekturen erleben könnte, bleibt aber zuversichtlich hinsichtlich seiner langfristigen Entwicklung. Ihre Transaktionen deuten auf eine Strategie hin, schwächere oder voll bewertete Positionen zu reduzieren und gleichzeitig in Unternehmen zu investieren, die direkt mit KI-Infrastruktur verbunden sind.

Indem sie CoreWeave neben Nvidia hinzufügt, positioniert Wood ARK Invest, um von der nächsten Welle der KI-getriebenen Nachfrage zu profitieren, selbst wenn kurzfristige Volatilität Anleger verunsichert.

Fazit

Cathie Woods jüngste Transaktionen unterstreichen ihre Bereitschaft, Risiken einzugehen, wenn andere sich zurückziehen. Während CoreWeave mit Rentabilitätsherausforderungen und gesenkten Prognosen konfrontiert ist, machen seine engen Verbindungen zu Nvidia und seine Rolle in der KI-Infrastruktur es zu einer strategischen Wette.

Für Anleger ist die Botschaft klar: Wood sieht KI-Infrastruktur weiterhin als langfristiges Wachstumsthema, auch wenn der Weg holprig sein mag.

Haftungsausschluss: Daten und Insights von 13radar.com dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine Finanz-, Anlage- oder Handelsberatung dar. Führen Sie immer Ihre eigene Recherche durch.

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